Dienstag, 9. April 2013

Aktion: Steuerflucht wirksam bekämpfen. Jede Stimme zählt!!



Diese hoch interessante Mail zu Offshore-Leaks erreichte mich heute. 
Eine riesen Bitte an Sie: Beweisen sie Zivilcourage und zeigen auch Sie den Steuersündern die rote Karte. 
Unterstützen Sie bitte den Appell und gehören Sie zu den glücklichen 100.000 Menschen, die Zivilcourage zeigen. Ich gehöre bereits zu den 42.000 Zeichner.

Lieber Torsten Rustler,

es ist eine gewaltige Datensammlung, und sie bringt gehörig was ins Rollen: die Geheimdateien aus Steueroasen, die letzte Woche von Medien veröffentlicht wurden - Offshore-Leaks. Sie zeigen, in welch gigantischem Ausmaß überwiegend Vermögende Steuerflucht betreiben. Hinter Briefkastenfirmen und Stiftungen verstecken allein deutsche Steuerbetrüger/innen hunderte Milliarden Euro Schwarzgeld vor dem Fiskus. Auch Vermögen aus Betrug, Korruption und organisierter Kriminalität verschwinden bequem im anonymen Offshore-Dschungel. Helfershelfer dabei sind Banken und Finanzdienstleister.

Finanzminister Schäuble reagiert darauf, wie er schon seit Jahren Steuerflucht "bekämpft" - mit Worten statt Taten. Doch das muss sich jetzt ändern: Deutschland muss Banken in Steueroasen verpflichten, Kontodaten von steuerpflichtigen Deutschen herauszurücken - so wie die USA es vormachen. Banken, die Beihilfe zur Steuerflucht leisten, gehört die Lizenz entzogen und ihre Vorstände müssen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Sobald wir 100.000 Unterschriften unter unserem Appell zusammen haben, wollen wir ihn Schäuble überreichen.

Unterzeichnen Sie den Appell!


Deutschland ist bei den internationalen Bemühungen gegen Steuerflucht und Geldwäsche keineswegs Vorreiter. Im Gegenteil: Mit der Schweiz verhandelte Schäuble ein Steuerabkommen, das Steuerbetrüger/innen gegen einen kleinen Obolus Anonymität und Straffreiheit garantiert und Fortschritte im EU-weiten Kampf gegen Steuerflucht verhindert hätte. Campact-Aktive stellten sich dagegen: Mit einem Appell, Telefon-Aktionen, direkten Gesprächen mit Entscheidungsträger/innen und vielen öffentlichen Aktionen brachten wir im Bündnis mit unseren Partnerorganisationen das Abkommen zu Fall.

An diesen Erfolg wollen wir jetzt anknüpfen. Finanzminister Schäuble darf nicht länger bloß Fortschritte bei Verhandlungen mit Steueroasen anmahnen - sondern muss Banken mit dem Entzug von Lizenzen drohen, wenn diese Steuerflucht unterstützen. Internationale Bemühungen sind zwar richtig und wichtig, doch können sie leicht von einzelnen Ländern ausgebremst werden. Deshalb muss Schäuble auch bei uns aktiv gegen Steuerflucht vorgehen. Und auch die Bundesländer sind in der Pflicht: Steuerbehörden und Steuerfahndung müssen finanziell und personell besser ausgestattet werden, um Steuerkriminalität wirksam verfolgen zu können.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen Steuerflucht!

Mehr im 5-Minuten-Info...


Herzliche Grüße

Susanne Jacoby



Bericht von RIANovosti

Steueroasen-Skandal: Das Leck ist gröper als bei Wikileaks

Russland sucht bereits andere Steueroasen, um das Kapital weiter zu binden, damit die Investitionen nicht zurückgehalten werden. Vielleicht gepaart mit einem geringeren Steuersatz. Da trifft der Spruch "Wer das Geld hat, hat das sagen" wie die Faust aufs Auge zu. Nur die russische Regierung nimmt sich dieser negativen Entwicklung bereits seit einiger Zeit an. Und bei uns????

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